schwarzweiß.

welcome to utopia.

2. Versuch

So.
Hallo ersteinmal.
Hallo an die Leser, die von meinem Selstmitleid noch nicht vertrieben wurden.

Nachdem der gestrige Eintrag offensichtlich nicht veröffentlicht wurde - weil "es Probleme mit der Internetverbindung gab" - jetzt also Versuch Nummer 2.

Die vergangene Woche war weniger selbstschädigend, soll heißen, ich habe weniger in die Tat umgesetzt.
Die Gedanken waren hin und wieder dann schon da.

Aber es gab auch wieder mehr Gefühl. Die letzten Wochen -nach Weihnachten also - schwebte ich in einem merwürdigen Schwebezustand, ein Gemisch aus Nichts-fühlen (wollen) und dem Nebel.
Jetzt fühle ich wieder mehr. Dementsprechend weine ich auch für meine Verhältnisse ziemlich oft. ABer es ist ok. Es ist nicht so, dass ich vor anderen in Tränen ausbreche, wenn sie mich an sensiblen Stellen treffen. (Tatsächlich reagiere ich mich dann mit kleinen, zynischen Spitzen ihnen gegenüber ab). Vor Anderen zu weinen schaffe ich nicht, aber es ist genauso (oder sogar mehr?) befreiend, wenn ich alleine vor mich hin weinen kann.
Es ist viel Wut und Aggression, die da in mir ist, manchmal lasse ich sie raus, wenn jemand etwas sagt, was diese Wut erweckt. Insbesondere gegenüber meiner Mum.
Aber ich fühle mich dabei weniger 'sündhaft' und 'schuldig' und 'böse' , wenn ich das mache. Es fühlt sich ganz gut an, auch wenn diese alten Gefühle noch hinauf zu mir kommen und ich in hysterischen Anfällen mich selbst und meine 'Boshaftigkeit' verfluche.

Ich habe jetzt eine Woche Ferien.
Sonst war es ja so, dass ich mich darauf wenig freute, weil ich Angst hatte, dass durch die 'wenige Arbeit' die ganze Kacke wieder hochkommt.
Jetzt ist es eher so, dass ich mich freue, mehr Zeit für mich zu haben. Die Gesellschaft der Anderen war in den letzten Wochen zeitweise sehr anstrengend für mich - ich verfluchte sie, konnte und wollte keine Menschen mehr sehen. Aber musste ja trotzdem dort hin, weil es eben doch sehr wichtig war, den ganzen Unterrichtsstoffzu erleben, wegen der baldigen Prüfungen. Und natürlich war es schon manchmal gut, wenn ich mich Nachts in den Schlaf geweint habe, am nächsten Tag quasi zum Lächeln, lieb sein (blah) 'gezwungen' zu sein. Es war schon eine Ablenkung. Aber das bedeutet ja nicht, dass es keine Kraft gekostet hat.
Es war viel alter Kram, der in der letzten Woche hockarm, in meine Träume und in das Wach-sein.

In der nächsten Woche werde ich mich mit den Sachen beschäftigen, die liegen geblieben sind.Morgen werden Mum und ich mit dem Auto meine Schwester besuchen fahren, Montag Menschen- und Tierarztbesuch am Mittwoch habe ich ein Beratungsgespräch beim Arbeitsamt (wegen dem Studium), am Donnerstag fahre ich mit Freunden in die Hauptstadt zur HU. Da ist nämlich sowas wie 'offene Studiumswoche' und man kann da Vorlesungen und sowas besuchen.

So und so, es geht voran, vielleicht.

29.1.11 11:45
 


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